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Biotopschutz

Durch verschiedene Maßnahmen wird zum Erhalt oder zur Wiederherstellung von
Lebensräumen oder Teillebensräumen einer Tier- und Pflanzengemeinschaft
beigetragen. Der Biotopschutz soll dazu beitragen, auch außerhalb von
Naturschutzgebieten artenreiche Lebensräume zu erhalten.

In Zusammenarbeit mit zuständigen Fachgremien wird in verschiedenen Projekten
ein Beitrag zum Biotopschutz geleistet.

Wiederherstellung von Gewässern
Im Gebiet des Baruther Urstromtales werden Gräben und Teiche durch Schachtungsarbeiten in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Durch Entfernen von Gestrüpp und Unrat wird zur Verbesserung der Wasserqualität und der Fließfähigkeit der Gewässer beigetragen. Die Gräben dienen der Bewässerung des Waldes und somit der Grundwasserneubildung.

Bepflanzung von Uferzonen zur Strukturbereicherung
Im Böschungsbereich der Gräben werden auf der Südseite Erlen- und Weidenstecklinge und regionaltypische Sträucher gepflanzt. Die so entstehenden Gehölzsäume dienen dem Windschutz und mindern die Erwärmung des Wassers. Die Wurzeln halten den Boden fest. Die Wurzelstöcke bereichern die Strukturen des Ufers.

Optimierung des Abflußverhaltens
Zur Verbesserung der hydrologischen Situation in unserer Region werden Sohlgleiten aus Natursteinen an verschiedenen Grabenabschnitten errichtet und der Uferbereich abschnittsweise durch Faschinen gesichert. Dadurch wird die Durchgängigkeit hergestellt.

Offenhalten von Feucht- und Waldwiesen
Feucht- und Waldwiesen benötigen zum Erhalt eine regelmäßige Mad, damit sie nicht verbuschen und bewalden. Viele Tiere und Pflanzen benötigen solche Wiesen zur Erhaltung ihrer Art.

Heidepflege
Heideflächen sind durch Beweidung trockener Standorte mittels Schafen entstanden. Die Kummersdorfer Heide hat sich auf Grund der Gewinnung von Heidekraut zur Arzneimittelherstellung erhalten. Durch den Verein wurden auf der Fläche Entbuschungsarbeiten durchgeführt.